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Kulturraum Vogtland–Zwickau, Kultursekretariat/Regionalbüro Zwickau
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Kulturraum Vogtland–Zwickau, Kultursekretariat/Regionalbüro Zwickau

Aktuelles aus dem Kulturraum Vogtland-Zwickau

20.11.2020 - Sonder-Newsletter II: Servicestelle FREIE SZENE SachsenNovember 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleg:innen und Theaterfreund:innen,

für die nächste Woche werden wichtige Meldungen erwartet: Am kommenden Montag möchte Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder eine erste Zwischenbilanz des Teil-Lockdowns ziehen.­ Äußerungen aus Bundes- und Landespolitik lassen befürchten, dass angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen die Maßnahmen über das Monatsende hinausgehen. Am Mittwoch wollen Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder beschließen, ob oder in welcher Form der November-Teil-Lockdown fortgesetzt wird. Außerdem wollen die Politiker:innen bis dahin ein Konzept für den Umgang mit Corona in den nächsten Monaten vorlegen.

Unterdessen haben Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium Einzelheiten zum Verfahren für die Zahlung der sogenannten Novemberhilfen für die vom Teil-Lockdown betroffenen Solo-Selbständigen und Unternehmen festgelegt. Erste Abschlagszahlungen sollen Ende November fließen. Demnach können Solo-Selbständige, also freiberuflich tätige Tanz- und Theatermacher:innen, eine erste Abschlagzahlung von bis zu 5.000,- Euro erhalten, andere Unternehmen bis zu 10.000,- Euro. Die Beantragung dieser Novemberhilfe für die vom Lockdown direkt und indirekt betroffenen Unternehmen soll voraussichtlich ab dem 25. November 2020, also auch in der kommenden Woche möglich sein.

Vor dem Start der Antragsphase werden wir Sie selbstverständlich über unseren Sonder-Newsletter über das genaue Prozedere informieren.

06.11.2020 - Informationen zu neuen Corona-Hilfen des Bundes und dem Sächsischen Soforthilfe-Zuschuss "Härtefälle Kultur" für freie Träger

Zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der erneuten vorübergehenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie plant die Bundesregierung zusätzliche Corona-Hilfen bereitzustellen:

Außerordentliche Wirtschaftshilfen

  • für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, denen aufgrund staatlicher Anordnung das Geschäft untersagt wird beziehungsweise aufgrund bereits bestehender Anordnung bereits untersagt ist
  • Unterstützungsmaßnahmen für indirekt, aber in vergleichbarer Weise durch die Anordnungen Betroffene werden zeitnah geklärt
  • einmalige Kostenpauschale von bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten
  • Soloselbstständige können als Bezugsrahmen auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 zugrunde legen; junge Unternehmen (Gründung nach November 2019) den Umsatz vom Oktober 2020.
  • für größere Unternehmen gelten abweichende Bestimmungen, die sich bei der Zuschussquote am europäischen Beihilferecht orientieren
  • für eine schnellere Abwicklung sollen Abschlagszahlungen möglich sein; die Beantragung soll nach vereinfachtem Antrag über die Antragsplattform für die Überbrückungshilfen erfolgen

Mittlerweile sind die Förderbedingungen auf den Internetseiten des BMWi und BMF sowie Details in einer FAQ-Übersicht veröffentlicht:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

Zur weiteren Kenntnisnahme:

Ausweitung der KfW-Schnellkredite

wird für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten und für Soloselbstständige geöffnet
3% Zinsen | Laufzeit 10 Jahre | bis max. 300.000 Euro, abhängig vom im Jahr 2019 erzielten Umsatz | keine Risikoprüfung

Überbrückungshilfe

Weiterentwicklung zur Überbrückungshilfe III, verlängert für den Zeitraum Januar bis Juni 2021 und mit angepassten Konditionen für die hauptbetroffenen Branchen, darunter explizit die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.

Hinweis: Die Maßnahmen sind noch nicht beschlossen.

Informationen zu den geplanten Corona-Hilfen anlässlich der Schließungen auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-10-29-neue-corona-hilfen.html?fbclid=IwAR2Ff5C1fg5Eb85wwpEfcYrk1TmNmr7NIMjyrIHq230gwdAb0yF4KWGeDSk
Antragsplattform für die Überbrückungshilfen und die außerordentliche Wirtschaftshilfe (geplant): https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Sachsens Soforthilfe-Zuschuss "Härtefälle Kultur" für freie Träger:

Kunst- und Kulturinstitutionen in freier Trägerschaft, die von der Corona-Krise betroffen sind, können Anträge auf Förderung bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) bis 20.11.2020 stellen. Geförderte erhalten einen einmaligen Zuschuss bis zu 10.000 Euro, bei höherem Liquiditätsbedarf bis zu 50.000 Euro. Im Rahmen der Förderung kann der Liquiditätsbedarf geltend gemacht werden, der aus unabweisbaren Einnahmeausfällen (coronabedingte Mindereinnahmen) und/oder durch notwendige zusätzliche Betriebsausgaben (coronabedingte Mehrausgaben, zum Beispiel für Hygienemaßnahmen, digitale Angebote als Veranstaltungsersatz) entsteht: https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-h%C3%A4rtef%C3%A4lle-kultur.jsp?fbclid=IwAR0Z5T_uNdNozpRAtX0g9R81MxsYDWAz2PITecZwSDA8CxpBfYhu6BDWyXE

02.11.2020 - Einreichungsfrist für die Auszahlungsanträge 2020 endet am 15.11.2020

Das Kulturraumsekretariat möchte alle Zuwendungsempfänger des Jahres 2020 vorsorglich darauf hinweisen, dass die Frist zur Einreichung der Auszahlungsanträge am 15.11.2020 endet.

Bitte senden Sie bis zu diesem Termin Ihren Auszahlungsantrag (gern auch per Mail als PDF-Dokument) an Ihre zuständige Sachbearbeiterin. Auszahlungswünsche können in der letzten Spalte des Auszahlungsformulars angegeben werden. Der letzte Auszahlungstermin der Kulturkasse wird der 30.12.2020 sein.

Bei Fragen steht Ihnen Ihre zuständige Sachbearbeiterin zur Verfügung.

02.11.2020 - Informationen zu den aktuellen Beschränkungen

Vom 2. bis einschließlich 30. November 2020 sind im Kultur-, Tourismus- und Freizeitbereich Institutionen, Einrichtungen und Angebote weitgehend geschlossen sowie Veranstaltungen untersagt.

Verboten sind insbesondere die Öffnung und das Betreiben – mit Ausnahme zulässiger Onlineangebote – von:

  • Aus- und Fortbildungseinrichtungen, die nicht der berufsbezogenen, schulischen oder akademischen Ausbildung dienen,
  • Museen, Musikschulen, Kinos, Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Musiktheater, Clubs und Musikclubs und entsprechende Einrichtungen für Publikum,
  • Bibliotheken, mit Ausnahme der Medienausleihe, Fachbibliotheken und Bibliotheken an den Hochschulen,
  • Busreisen und Übernachtungsangebote (beispielsweise Hotels, Pensionen, airbnb, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Campingplätze) für touristische Zwecke, also ausgenommen notwendige, insbesondere berufliche Zwecke,
  • Gastronomiebetriebe sowie Bars, Kneipen und ähnliche Einrichtungen, ausgenommen die Lieferung und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken sowie der Betrieb von Kantinen und Mensen,
  • Angebote der Kinder-und Jugendhilfe ohne sozialpädagogische Betreuung, Einrichtungen und Angeboten der Kinder-und Jugenderholung,
  • Freizeit-, Vergnügungsparks, botanische und zoologische Gärten, Tierparks, Zirkusse sowie Angebote von Freizeitaktivitäten,
  • Frei-, Hallen- und Kurbäder, Thermen (soweit es sich nicht um Reha-Einrichtungen handelt), Dampfbäder, Dampfsaunen und Saunen,
  • Volksfeste, Jahrmärkte und Weihnachtsmärkte, Messen, Tagungen und Kongresse,
  • Diskotheken und Tanzlustbarkeiten.

Grundsätzlich dürfen keine Institutionen und Einrichtungen geöffnet und betrieben werden, die der Freizeitgestaltung dienen und ebenso keine Veranstaltungen durchgeführt werden, die der Unterhaltung dienen. Dementsprechend sind auch die Aktivitäten, insbesondere Proben von Musikvereinen, Laienorchestern, -chören und -theatern untersagt.

Weiterhin geöffnet bleiben und durchgeführt werden können insbesondere:

  • Aus-und Fortbildungseinrichtungen, die der berufsbezogenen, schulischen oder akademischen Ausbildung dienen,
  • Übernachtungsangebote für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke, insbesondere beruflich veranlasst,
  • alle gastronomischen Einrichtungen einschließlich Imbiss- und Caféangebote zur Lieferung und Abholung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken,
  • Zusammenkünfte in Kirchen und Räumen von Religionsgemeinschaften zum Zwecke der Religionsausübung sowie Beisetzungen.

Die Voraussetzungen für die Öffnung und den Betrieb regeln die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung (hier insbesondere § 5) und die Allgemeinverfügung Anordnung von Hygieneauflagen, abrufbar im Bereich unter https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html. Grundlegende Voraussetzung ist das Erstellen und Umsetzen eines eigenen schriftlichen Hygienekonzeptes. In den oben aufgeführten Bereichen besteht grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung. Darüber hinaus ist gegebenenfalls die Erhebung von Kontaktdaten vorgeschrieben.

Diese und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.coronavirus.sachsen.de/institutionen-und-beschaeftigte-aus-dem-kunst-kultur-und-kreativbereich-5438.html

Die verbindliche Rechtsgrundlage dafür ist die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung: https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html

29.10.2020 - Weitergehende Maßnahmen zur Bekämpfung der SARS-CoV2-Pandemie ab 02.11.2020

Am Mittwoch, den 28. Oktober 2020, haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder weitergehende Maßnahmen zur Bekämpfung der SARS-CoV2-Pandemie beschlossen. Diese sollen ab dem 2. November deutschlandweit in Kraft treten und sind bis Ende November befristet.

Die Beschlüsse müssen nun in den einzelnen Bundesländern in Rechtsnormen umgesetzt werden. In Sachsen ist die hier maßgebliche Vorschrift die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung, die durch den Ministerpräsidenten und die Ministerinnen und Minister beschlossen wird. Dies soll voraussichtlich am kommenden Freitag erfolgen. […]

Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie vom 28. Oktober 2020:

Folgende weitergehende Maßnahmen mit Relevanz für den Bereich Kultur und Tourismus sollen ab 2. November in Kraft treten und bis Ende November gelten:

  • Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind (unter anderem Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen), werden geschlossen, Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.
  • Gastronomiebetriebe, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen, ausgenommen sind Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
  • Übernachtungsangebote können nur für beruflich veranlasste Reisen, ausdrücklich nicht für touristische Zwecke genutzt werden. Auf nicht notwendige private Reisen und Besuche ist zu verzichten.
  • Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch in jedem Fall mit maximal 10 Personen gestattet.

Als Entschädigung die finanziellen Ausfälle soll eine außerordentliche Wirtschaftshilfe für von temporären Schließungen erfasste Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen aufgelegt, die bestehenden Überbrückungshilfen (III) verlängert sowie die Konditionen verbessert werden.

Zum vollständigen Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020 auf der Internetseite der Bundesregierung: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/videokonferenz-der-bundeskanzlerin-mit-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-laender-am-28-oktober-2020-1805248

Hinweis: Aktuell gelten weiterhin die Maßnahmen der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 21. Oktober 2020 sowie der Allgemeinverfügungen der Landkreise und Kreisfreien Städte in Abhängigkeit von der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangen 7 Tagen.

Mehr Informationen unter: https://www.coronavirus.sachsen.de/kultur-und-tourismus-4140.html?_cp=%7B%22accordion-content-4571%22%3A%7B%221%22%3Atrue%7D%2C%22accordion-content-4579%22%3A%7B%221%22%3Atrue%7D%7D

20.10.2020 - Start: Bundesprogramm zur Förderung der Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen & Sächsisches Beteiligungsportal

Start des Bundesprogramms zur Förderung der Corona-gerechten Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten.

Bitte beachten Sie, dass alle Anträge nach dem Eingangsdatum bearbeitet werden! Informationen zum Programm finden Sie unter: https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Raumlufttechnische_Anlagen/raumlufttechnische_anlagen_node.html

***

Hinweis: Das sächsische Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen bietet die Möglichkeit zur digitalen Kontaktdatenerfassung von Besuchern kommunaler Behörden und Einrichtungen.

Das Angebot richtet sich an Behörden (z.B. Ämter mit Besucherverkehr) und Einrichtungen (z.B. Museen, Theater) in staatlicher und kommunaler Trägerschaft und kann von diesen kostenlos genutzt werden.

Über den folgenden Link zu „Corona digital“ können sich interessierte Behörden und Einrichtungen eine Musteranwendung ansehen und sich für die Nutzung des Verfahren anmelden: https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/skc/beteiligung/themen.

Im Anschluss an eine Anmeldung wird für die jeweilige Einrichtung eine eigene Webseite erstellt, mittels der die Besucher einfach per Smartphone ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse hinterlassen können.

13.10.2020 - Instrumentenfonds des Sächsischen Musikrates

Der Sächsische Musikrat hat seit dem Jahr 2017 seinen Instrumentenfonds zur Unterstützung des instrumentalen Laienmusizierens in Sachsen wesentlich erweitert. Möglich wurde dies durch einen Beschluss des Sächsischen Landtages »zur Umsetzung eines Projektes zur Unterstützung von Laien-Orchester, Musikvereinen und Musikschulen bei der Anschaffung von Musikinstrumenten«.

In den Jahren 2017 bis 2020 wurden für 144 Ensembles, Kirchgemeinden, Vereine und Musikschulen 472 Instrumente mit einem Wert von 1,65 Millionen Euro angeschafft. 65% der geförderten Ensembles haben ihren Sitz nicht in Chemnitz, Dresden oder Leipzig. Der Fonds ist auch ein Wirtschaftsfaktor: 95 % der Waren wurden, unter Beachtung von Ausschreibungsbedingungen, bei sächsischen Instrumentenbauern und Händlern erworben.

Mehr Informationen unter: https://www.saechsischer-musikrat.de/service/instrumentenfonds/

24.09.2020 - Ankündigung des Bundes: Neues Förderprogramm für Lüftungsanlagen tritt demnächst in Kraft

Insgesamt stehen 500 Millionen Euro bis zum Jahr 2024 zur Verfügungdie Richtlinie soll bereits Mitte Oktober in Kraft treten. Mit dem Förderprogramm leiste die Regierung einen wichtigen Beitrag dazu, "auch in der kalten Jahreszeit die Ansteckungsgefahr mit Corona zu reduzieren". Dies gelte für Orte, wo täglich viele Menschen aufeinanderträfen - "in Hörsälen und Schulaulen, in Theatern und Museen, in kommunalen Versammlungsräumen und Bürgerhäusern". Die Förderung soll bis zu 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben betragen, die bei 100.000 Euro gedeckelt sind. Eine Antragstellung wird bis Ende 2021 möglich sein.

Weitere Informationen unter:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/09/20200923-neues-foerderprogramm-fuer-lueftungsanlagen-tritt-demnaechst-in-kraft.html

18.09.2020 - Start des Förderprogramms KULTUR.GEMEINSCHAFTEN und Informationen zur neuen Corona-Schutz-Verordnung

Unter dem Titel KULTUR.GEMEINSCHAFTEN startet heute ein gemeinsames Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder.

Ziel der Förderung ist es, insbesondere kleinere, auch ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen sowie Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung kurz- und mittelfristig in die Lage zu versetzen, ihre Arbeit sowie die Ergebnisse ihrer Arbeit digital zu dokumentieren, ggf. inhaltlich sowie technisch aufzubereiten und in ansprechender Form im Internet und in den sozialen Medien zu veröffentlichen. KULTUR.GEMEINSCHAFTEN reagiert unmittelbar auf den durch die Covid-19-Pandemie drastisch verdeutlichten Bedarf an attraktiver digitaler Kulturkommunikation und Kulturvermittlung und bietet darauf abgestimmte, miteinander kombinierbare Förderinstrumente an, die allerdings auch über die aktuelle Krise hinaus sinnvoll und langfristig wirksam sind. Zuwendungen können zwischen 5.000 Euro und 50.000 Euro je Maßnahme betragen; ein Eigenanteil (auch ersetzbar durch Drittmittel) von 10 % der Gesamtkosten der Maßnahme ist anzustreben.

Unter www.kulturgemeinschaften.de finden Sie detaillierte Informationen zum Programm, zur Zielgruppe und den Fördergrundsätzen sowie das Antragsformular (Antragstellung nur online über die vorgenannten Seite möglich).

***

Des Weiteren finden Sie unter dem folgenden Link die neue Corona-Schutz-Verordnung, gültig seit dem 1. September 2020 (bis 02.11.2020): https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/239937

„Künftig Groß- und Sportveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern unter Auflagen zugelassen. Im Freistaat Sachsen gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 Metern zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel. Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht wird künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro geahndet. Darüber verständigte sich heute das Kabinett in seiner Befassung mit der kommenden Corona-Schutz-Verordnung.

Weihnachtsmärkte werden wie Jahrmärkte und Volksfeste mit einem genehmigten Hygienekonzept erlaubt. Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern dürfen stattfinden, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktverfolgung möglich ist und ein genehmigtes, auf die Veranstaltungsart bezogenes Hygienekonzept vorliegt. Ab 20 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen vor Beginn der Veranstaltung sind Groß- und Sportveranstaltungen ohne weitere behördliche Entscheidung untersagt.“

25.08.2020 - Förderprogramm "dive in. Programm für digitale Interaktionen"

Die Kulturstiftung des Bundes will mit „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ Kulturinstitutionen darin unterstützen und motivieren, mit innovativen digitalen Dialog- und Austauschformaten auf die aktuelle Situation zu reagieren.

Das Programm richtet sich bundesweit an gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten und Festivals. Es möchte diesen Institutionen ermöglichen, bis Ende kommenden Jahres innovative Ideen und Projekte des digitalen Austauschs umzusetzen, Formate zur Ansprache eines neuen Publikums zu erproben, mit neuen digitalen Anwendungen zu experimentieren, vorhandene Angebote weiterzuentwickeln sowie analoge und digitale Formate miteinander zu verbinden.

Für das Programm erhält die Kulturstiftung des Bundes 5 Mio. Euro aus dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien NEUSTART KULTUR. Anträge können bis zum 30.09.2020 gestellt werden.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Webseite der Kulturstiftung des Bundes: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/projekte/film_und_neue_medien/detail/dive_in.html

Bitte beachten Sie zudem die Umfrageergebnisse der Servicestelle FREIE SZENE Sachsen zur Erfassung der in Anspruch genommenen Covid-19-bedingten Hilfsmaßnahmen in den freien darstellenden Künsten in Sachsen.

12.08.2020 - Start des Programms „NEUSTART KULTUR“

Der Bund hat das Programm „NEUSTART KULTUR“ gestartet. Vorgesehen sind Förderungen verschiedener Bereiche von Kultur und Medien.

Im Fokus stehen dabei vor allem Kultureinrichtungen, die überwiegend privat finanziert werden. Diese sollen in die Lage versetzt werden, ihre Häuser wieder zu öffnen und Programme wieder aufzunehmen. Die verschiedenen Förderprogramme laufen nun nach und nach an. Unter folgendem Link informiert der Bund über den Start und die Förderziele der einzelnen Programme:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien/neustart-kultur-startet-1767056

Quelle: https://kulturraum-vogtland-zwickau.de/Aktuelles_aus_dem_Kulturraum_Vogtland-Zwickau

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